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Appetit auf Nachhaltigkeit: Trends in der Lebensmittelproduktion

“Nachhaltigkeit ist ein Megatrend - und dass wir uns als Unternehmen Gedanken über die Zukunft unseres Planeten machen, verbindet uns mit unseren Kunden.” sagt Thomas Plhak, Verkaufsleiter für den Bereich Food & Pharma bei Air Liquide Austria.

Aber welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie? Und wie reagiert diese darauf? 

 

Nachhaltigkeit ist in aller Munde - im wahrsten Sinne des Wortes. Bio reicht heute nicht mehr aus. Konsumenten legen Wert darauf, dass ihr Essen ganzheitlich nachhaltig produziert, geliefert, verpackt etc. wird. Wie findet das Thema in der Lebensmittelindustrie Niederschlag?

“Das Gewissen handelt, kauft und isst mit. Die Konsumenten schauen beim Lebensmitteleinkauf mittlerweile sehr genau hin und informieren sich aktiv. Dank unserer breiten Produktpalette kommen wir als Unternehmen praktisch mit der gesamten Wertschöpfungskette in der Lebensmittelindustrie in Kontakt. Und es gibt keinen Bereich mehr, der auf Nachhaltigkeit verzichten kann.

Bei den Einen fordern es die Konsumenten, bei den anderen der Handel. Oft sind es unternehmensinterne Vorgaben, die nachhaltiges Wirtschaften fördern. Es wird schon sehr viel getan - und dennoch gibt es Bereiche, wo man heute noch einen Schritt weiter gehen könnte, als bisher.”

Gibt es hierfür ein Beispiel?

“Ja, ganz konkret die Kohlensäure, die unsere Getränke so schön sprudeln lässt. Hier gibt es heute die Möglichkeit, diese aus nachhaltigen Quellen zu beziehen. Handelsübliches CO2 kommt sehr oft aus fossilen Quellen - und würde, wenn man es nicht fördert, nie in die Atmosphäre gelangen. Wir können unsere biologisch produzierten Getränke heute also ehrlich nachhaltig zum Sprudeln bringen.

Das CO2 für die Kohlensäure stammt dann beispielsweise aus der Bioethanol-Produktion, wo es im Prozess entsteht, gesammelt und aufbereitet wird. Air Liquide betreibt eine solche Anlage in Kooperation mit Agrana und liefert 100 % natürliches und nachhaltiges CO2 aus Pischelsdorf in Niederösterreich.”

Wie hat sich Air Liquide sonst noch auf die steigenden Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit eingestellt?

“Wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Ziele im Bereich Nachhaltigkeit zu erreichen. Indem wir beispielsweise unsere Gase auf Wunsch klimaneutral liefern. Unser ‘Green Origin Offer’ bescheinigt unseren Kunden, dass die Gase nur aus nachhaltigen Energiequellen produziert wurden. Den notwendigen Transport auf der Straße kompensieren wir mit Ökozertifikaten. Um auf das Beispiel mit dem CO2 zurückzukommen: dank des 'Green Origin Offers' können wir quasi CO2-neutrales CO2 liefern.

Die Air Liquide-eigene Ideenfabrik in Frankreich, das iLab, forscht sehr aktiv im Bereich Lebensmittel. Im Moment ist zum Beispiel ein Produkt in der Testphase, das mithilfe einer geeigneten Schutzatmosphäre dafür sorgt, dass wertvolle Lebensmittel wie Fleisch zu Hause im Kühlschrank viel länger frisch und damit haltbar bleiben. Eine vergleichsweise einfache Lösung, die unnötiges Wegwerfen und Lebensmittelverschwendung verhindert.”

 

Sie möchten mehr darüber wissen, wie Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie das Thema Nachhaltigkeit umsetzen?

Dann melden Sie sich an zum food club von Air Liquide und schülke, der am 15. November 2018 in Schwechat stattfindet. Es erwarten Sie spannende Praxisberichte und Diskussionen mit namhaften Referenten von Agrana, Ecoduna, Vöslauer uvm. 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Agenda und Anmeldung: www.food-club.at

Ihr Ansprechpartner

Thomas Plhak

Experte für Gase in der Lebensmittelbranche

0810 242 427

E-Mail senden

Ereignis

food club 2018

15 Nov 2018

Schwechat

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